Apfelkerngalaxie

Der Knecht hat einen Schal gewebt aus Sternen Der König legt ihn um, um zu verschwinden Mein Held, der die Reise wählt ins All 10.000 Welten, die mein Auge will verbinden Bieg sie mir zurecht in Form von Apfelkernen Sandkörner unendlich wie der Raum Mein Fuß erfasst ein Lebenslicht Neugier kommt vor dem endlosen Fall… Weiterlesen Apfelkerngalaxie

Sonnenfall

Sonnenfall Der Sog ist weg Nun Freier Fall Auf die Sonne zu Meinen Ewigen Begleiter Ich werde um sie kreisen Mich erheben aus Asche Auf bittere Kerne beißen Um am Ende laut zu lachen Mein Herz gehört keinem Meine Seele offen und frei Wer sie hält, mir einerlei Ich laufe mir selber treu Der Zeit… Weiterlesen Sonnenfall

Tunnelblick

War so schön in Dunkelheit Gefiel mir, war mir Eitelkeit Nun fällt das Licht auf meine Haut Hab wieder nur auf Sand gebaut Seh diesen Glanz in weiter Ferne Da wär ich gerne Vorbei an dem was Nähe und Pein mir verhieß Schnell raus aus dem Pansverließ Eine Kerze find ich vor Und ein noch… Weiterlesen Tunnelblick

Tand und Tempel

Farbband ohne Sinn am Firmament Eine Spur, die Hitze in den Himmel brennt Ein Feuer, das mich nicht wärmt Ein Käfer, der nur andere umschwärmt Ein Lächeln ist alles, was Du verschenken willst Wie Du meinen Hunger niemals stillst Fühle mein Fühlen jetzt erkalten Kann nicht mal mehr Deine Güte im Gedächtnis halten Mein Zugewinn,… Weiterlesen Tand und Tempel

Begegnungen 2

Begegnungen 2 Ein Kreis wird zur Kugel und umkreist einen Feuerball. Bewegt sich jede Sekunde durchs All. Trotz dessen ich auf dieser Kugel wohne, immer in Bewegung: Ich sehne mich nach Ruhe. Bin so träge wie der Klotz, der im Physikunterricht vom Modellauto fällt, das plötzlich bewegt wird. Kurz bevor das Universum wieder implodiert werde… Weiterlesen Begegnungen 2

Kammerflimmern

Kammerflimmern Heiligenschein geboren In meinem Innern fehlt etwas Warten macht keinen Spaß Reinheit geschoren Der Trug scheint in mir Gefühle ein endloses Fass Allein bin ich, weil ich dich gehen lass Wahrheit nicht nur eine Tür Grade aus ist zu einfach Zusammen zu utopisch Die Wangen immer frisch Wenn ich mich aus lach Und trödeln… Weiterlesen Kammerflimmern

Die Guten

Die Guten Zwei Kerne in einer Nuss, Oder leere Hülle. Wenn ich auf Dich zugehe Und ich entdecke Neuland. Wenn ich Dich beim Namen nenne Und Du Dich auflöst. Verlust lässt träumen. Sich aufbäumen. Keine Frage, bereit für die Guten. Science Fiction oder Fantasy. Lässt sich nicht vermuten, erraten nie. Will schreiben, bleiben, gesehen werden.… Weiterlesen Die Guten

Ein Tag für mich

Ein Tag für mich Allein auf breiten Straßen gehen, Die Sonne wärmt die Glieder. Seh‘ Leute, wie sie anstehen, Geh‘ vorbei, denk mir Lieder. Gönn‘ mir Zeit und gönn‘ mir Licht, Schenk allen mein Lächeln. Getan ist die Pflicht, Such Ruhe an schmalen Bächen. Dann setz‘ ich mich und schreibe, Mein Herz will sich auftun.… Weiterlesen Ein Tag für mich

Wald und Wüste

Wald und Wüste Mein Herz wächst im Wald zu einem strahlend-schönen Baum. Mein Herz verbrennt in der Wüste. Ich suche den Schatten und treffe da die Maus und dort die Schlange. Ich dürste und trinke aus der Quelle, die alles speist und tränkt, die Überfluss schenkt. Ich dürste und treffe bei den Palmen auf einen… Weiterlesen Wald und Wüste

Das Bunte Treiben

Das Bunte Treiben Ob unter Menschen oder so für mich, Ich spüre Leben aus allen Ritzen sprießen. Die Zeit berührt mich sommerlich, Seh' das Bunte Treiben mich um fließen. Manchmal wird es mir auch zu viel. Ich geh ins Haus; fang' an zu schreiben. Wie für jeden Dichter beginnt das Spiel, Was ich erlebt in… Weiterlesen Das Bunte Treiben

Schicksal

Schicksal Schicksal verwirrt mich mit Schattenbildern. Kann nicht umhin, unten zu sein. Sonnenschein macht Schatten stark, So stark, dass ich fluchen muss, Um noch bei mir zu sein, Um mir selbst zu helfen. Kann nicht umkehren, Da ist nichts zu dem ich fliehen könnte. Doch nach Vorn muss ich gehen, Immer das Gute im Blick.… Weiterlesen Schicksal

Noch ein Tag

noch ein tag wie ich blende gerade wieder meine phasen wende wie ich gaunere von ihnen diesen menschen wie ich ziehe, drücke, schubse mich selbst über den tag das meer scheint mir weit mein leid scheint so nah warum? wenn ich doch gründe hätte wenn ich doch gründe hätte und wieder doch ein tag die… Weiterlesen Noch ein Tag

Reisende

Reisende Wie wir uns bewegen Vor- und rückwärts in der Zeit. Erinnern uns an Morgen Und tragen jenes Sternenkleid. Ein Kubus und zu heben. Ein Kreis uns zu umschließen. Ein Baum uns zu beleben Umkreist von Sonnenfliegen. JB 2014-08 (in Anlehnung an den Film "The Fountain" von Darren Aronowsky)

Farbenspiele

Farbenspiele Wenn der Himmel schwarz herunter tropft auf meine Füße, hab' ich ihn zuvor angemalt mit meinen Sorgen. Wenn Sonne scheint in meine Fenster, ist das die Hoffnung, auf ein heit'res Morgen. Wenn all mein Fühlen Farbe ist, so mal ich oft mit schwarz und blau. Verlass' mich auf die Einsamkeit und seh' mich als… Weiterlesen Farbenspiele

Melancholia

Ich verstehe Leute nicht wirklich, die Traurigkeit zelebrieren. Ein Thema in Terry Pratchetts Büchern sind Götter und Dämonen. Seine Meinung zu ihnen: „Was auch immer du anbetest, es wird stärker durch die Aufmerksamkeit, die du ihm schenkst!“ Deswegen konzentriere ich mich auf die sonnigen Tage, was meine Stimmung angeht, ohne dabei die trüben allzu sehr… Weiterlesen Melancholia