Darüber hinaus

Was Ermächtigung für mich heißt: Ich erkämpfe mir meine Freiheit (zurück) Ich erprobe, wie weit ich gehen kann Ich ertaste Grenzen und überwinde sie Teste aus Ich gehe, so weit ich kann Und darüber hinaus Was Ermutigung für mich heißt: Mein Leben zu leben Ein Beispiel zu geben Wie es auch laufen kann Krisen anzusprechen… Weiterlesen Darüber hinaus

Achsen

Laut ist nichts an dieser Stimme Die ich ehrlich gewinne Kein Körper sich abzugrenzen Keine Stunde zu schwänzen In mir um mich Kein Dunkel, kein Licht Bei mir in allen Angelegenheiten Will mit ihr lachen und streiten Der Turm gefallen Die Nebel wallen Und die Wächter schreiten Zu neuen Taten Kann es kaum erwarten Das… Weiterlesen Achsen

Über die Kleine Meerjungfrau

Die Geschichte der kleinen Meerjungfrau hat mich als Kind gepackt. Diese Seele, die das Gewohnte aufgibt, um sich der Liebe und dem Fremden hinzugeben. Es ist für mich nicht die Opferbereitschaft gewesen, die mich angesprochen hat – eher ihre Verwandlung und ihre Reise: Von Schwanzflosse zu schmerzenden Füßen, die sie nicht tragen wollen, in eine… Weiterlesen Über die Kleine Meerjungfrau

Doppelhelix

Ein Gespräch mit dir hat mindestens zwei Wirklichkeiten Mein Blick ins Wurmloch der Gezeiten Berührung ohne Geländer Unsre Geister Grabenlose Länder Verrinnendes Gelächter gemalt auf dunkle Dielen Verinnerlichter Blick in meinem heiligsten Raum Und wieder reimt sich das auf Traum Wie unsere Münder da spielen. Ein Zweifel lässt das Glück versiegen Was, wenn du gehst,… Weiterlesen Doppelhelix

Wellenberge

Ungenügend zu beschreiben Wie scharf Unglück riecht Wie weit Wahn reicht Hände aus Bitumen Umfassen meine Sinne Ich suche meine Stimme Ich suche mein Morgen Ich handle um jede Stunde Ich kämpfe um jedes Lächeln In mir nie mehr ein Reigen Will etwas von mir zeigen Will meinen Traum aufschreiben Will die Karten nehmen wie… Weiterlesen Wellenberge

Der Eremit und die Sphinx

Wüste und tiefster Wald, wann würden sie sich treffen? Er lebt und atmet das Wissen der Bäume. Überbringt es nur selten den Menschenkindern. Sie lebt und atmet das Wissen des Sandes. Fragt die Menschen was sie träumen. Ein Blatt vorm Mund wäscht seine Seele rein. Verlorene Pein ist sein Wesen nicht, aber Erinnerung. Daraus wäscht… Weiterlesen Der Eremit und die Sphinx

Treibgut

Treibgut Symptome abgeschaltet, Seele verwaltet. Worte schallen, Sie verhallen. Akten sichten, Köpfe ausrichten. Warten und sich quälen, In stummen Sälen. Voller Diagnosen. Das bedeutet Krank, Öffnet den Medizinschrank. Helfen müssen, Mit festgeschriebenen Schlüssen. Doch da ist kein Leid, Der Raum wird weit. Das nächste Kleid, Hexenmaid. Flieht vor dieser Welt. Warum der Schimmer der Gedanken,… Weiterlesen Treibgut

Tränenfluss

Tränenfluss Eingemauert von Sorgen Versteh ich meinen Gang Zu Fuß Zum Tränenfluss Am Tiefen Wald entlang Dort will ich Weisheit borgen Genuss in neuen Bechern Mein Fang ganz verwegen Ausfahrt Neue Tat Mit spitzem Degen Und Pfauenfächern Spur verloren Irren in Stromschnellen Wellen Dellen Schreie gellen Flut geboren Der Kreis spuckt mich aus Ich fühle… Weiterlesen Tränenfluss

Wind und Elefanten

Durch alles weht der alte Wind Ein Dachgeschoss voller Wunden Ich teile dich ganz wie ein Kind Der Hofnarr bleibt verschwunden Zahlen ohne zu verlieren Den Menschen an meiner Seite wählen Wände bunt und neu beschmieren Elefanten am Himmel zählen Weinen beim Erwachen Nachbarn ignorieren Feuer in Seelen entfachen Winterlich frieren Grenzenlos verbinden Treu sein… Weiterlesen Wind und Elefanten

Widerhall

Widerhall Geborgte Stille in meinem Herzen. Ein Blick, der im Raum steht wie ein Wasserstrahl. Wenn ich mich falte vor Qual. Fiktive Schmerzen. Eine Hand im All, Unerreichbar weit. Nichts zu seiner Zeit. Verfehltes Schweigen kommt vor dem Fall. Tunnelblick und Weitsicht. Rollende Steine vor meinem Gesicht. Niemand hält Gericht. Wartende sind in der Pflicht.… Weiterlesen Widerhall

Wald und Wüste

Wald und Wüste Mein Herz wächst im Wald zu einem strahlend-schönen Baum. Mein Herz verbrennt in der Wüste. Ich suche den Schatten und treffe da die Maus und dort die Schlange. Ich dürste und trinke aus der Quelle, die alles speist und tränkt, die Überfluss schenkt. Ich dürste und treffe bei den Palmen auf einen… Weiterlesen Wald und Wüste

Selkie

Selkie Perlen aus Licht Rufen die Gischt Geh ihnen nach Wird es mein Grab? An Land gespült Wortlos verwirrt Hab viel getanzt Mein Fell noch voll Glanz Steinerne Helden Geseh'n nur noch selten Flieg mit den Eulen Mein Lied wird viel bedeuten Du hältst mich hier zurück Will doch nur dein Glück Die Wellen rufen… Weiterlesen Selkie

Verletzung

Verletzung (nach „Mozart in the Jungle“, inspiriert von Rodrigo und Anna Maria ;)) Du spielst mit mir Ich spiel nicht mit Und weine trockne Tränen Denn was uns einst versprochen war Wird uns nun ewig quälen Ich liebe Dich Du treibst Dich rum Vergiss nicht Dich zu schämen Es ist vorbei Ich will zurück Der… Weiterlesen Verletzung

beben

beben ich hab ihn lächeln sehen ein beben war in mir vielleicht ja morgens früh um vier bin ihm gewogen versuche zu verstehn dass wir uns immer immer wiedersehn ich glaube nun zu wissen dass alles anders ist ich will ihn nicht mehr küssen zu schnell verstreicht die frist und alles wird so bleiben her… Weiterlesen beben

Zugelassen

Zugelassen Neu das Gefühl: Wer bist du? Ich rate nicht mehr, lass einfach zu die Woge. Wenn ich rätsle, wer Du für mich sein könntest Verschwimmt hier und jetzt zu Du und ich. Wenn ich rätsle, wer Du bist, kommt das Gefühl auf Und ich schwimme wieder. Wirbel durchströmen mich mit Fragen. Tropfen treffen mich… Weiterlesen Zugelassen

Sonderbares Glück

Sonderbares Glück Sonderbares Glück Wächst in den Ritzen des Versuchens. Will ein Stück dieses Kuchens, Verkostet mit Bauchgefühl. Behalte in mir so viel. Vor neuen Sorgen schützt es jedoch nie. Ist das Glück greifbar ohne festen Halt? Wenn alles stockt und sauer wird, Wird doch das Glück nicht alt. Ich sehe hin und auf ein… Weiterlesen Sonderbares Glück

Tropfen

Tropfen Für jeden Tropfen zahl ich Schmerzensgeld. Und viele Tropfen hab ich übrig für die Welt. Wenn Krieg ist, Menschen Tode sterben. Wenn ich so einsam bin, verzweifele am Werden. Wenn Leute gehn, nicht wiederkommen, mich beerben. Dann wein ich mir die Augen aus. Dann trau ich mich auch nicht mehr raus. Und lange geht… Weiterlesen Tropfen

Und wenn ich untergeh

Und wenn ich untergeh Und wenn ich untergeh, was nehm ich mit mit mir? Ein Kleid aus Seerosenblättern, eine Fackel, die auch unter Wasser brennt. Und ich träume diese Tage in meinem neuen Reich mir zurecht. Wenn ich schweige in dieser Wasserzelle, alle Wege fallen weg. Wenn ich atme um zu tanzen, folgen mir die… Weiterlesen Und wenn ich untergeh