Schwanengesang

Mein Traum ist Teilen ohne Herrschen. Partnerschaft statt noch ein süßes Pärchen. „Ihr passt so gut zusammen. Vermehrt euch ohne nachzudenken.“ Ich sehe schon die Flammen Und uns unsren Kahn den Höllenfluss hinab lenken. Kein Teufel soll mich an dich binden. Werd öfter suchen als finden. Mal probieren, Mal kennenlernen. Dich hofieren, Mich entfernen. All… Weiterlesen Schwanengesang

Darüber hinaus

Was Ermächtigung für mich heißt: Ich erkämpfe mir meine Freiheit (zurück) Ich erprobe, wie weit ich gehen kann Ich ertaste Grenzen und überwinde sie Teste aus Ich gehe, so weit ich kann Und darüber hinaus Was Ermutigung für mich heißt: Mein Leben zu leben Ein Beispiel zu geben Wie es auch laufen kann Krisen anzusprechen… Weiterlesen Darüber hinaus

Trostpreise

Der Traum zu bleiben ist mir neu, Bin nur mir selber treu. Warum nicht einem Andern? Wie da die Blicke wandern. Wie da der Stolz wie eine Schlucht Vor mir klafft und versucht Was alle Menschen wollen Nicht müssen und nicht sollen, Den Kampf gegen sich selbst gewinnen, Sich auf andere einstimmen. Trank als Wand,… Weiterlesen Trostpreise

Doppelhelix

Ein Gespräch mit dir hat mindestens zwei Wirklichkeiten Mein Blick ins Wurmloch der Gezeiten Berührung ohne Geländer Unsre Geister Grabenlose Länder Verrinnendes Gelächter gemalt auf dunkle Dielen Verinnerlichter Blick in meinem heiligsten Raum Und wieder reimt sich das auf Traum Wie unsere Münder da spielen. Ein Zweifel lässt das Glück versiegen Was, wenn du gehst,… Weiterlesen Doppelhelix

Tand und Tempel

Farbband ohne Sinn am Firmament Eine Spur, die Hitze in den Himmel brennt Ein Feuer, das mich nicht wärmt Ein Käfer, der nur andere umschwärmt Ein Lächeln ist alles, was Du verschenken willst Wie Du meinen Hunger niemals stillst Fühle mein Fühlen jetzt erkalten Kann nicht mal mehr Deine Güte im Gedächtnis halten Mein Zugewinn,… Weiterlesen Tand und Tempel

Der Eremit und die Sphinx

Wüste und tiefster Wald, wann würden sie sich treffen? Er lebt und atmet das Wissen der Bäume. Überbringt es nur selten den Menschenkindern. Sie lebt und atmet das Wissen des Sandes. Fragt die Menschen was sie träumen. Ein Blatt vorm Mund wäscht seine Seele rein. Verlorene Pein ist sein Wesen nicht, aber Erinnerung. Daraus wäscht… Weiterlesen Der Eremit und die Sphinx

Begegnungen 2

Begegnungen 2 Ein Kreis wird zur Kugel und umkreist einen Feuerball. Bewegt sich jede Sekunde durchs All. Trotz dessen ich auf dieser Kugel wohne, immer in Bewegung: Ich sehne mich nach Ruhe. Bin so träge wie der Klotz, der im Physikunterricht vom Modellauto fällt, das plötzlich bewegt wird. Kurz bevor das Universum wieder implodiert werde… Weiterlesen Begegnungen 2

Ringkampf

Ringkampf Wer klein ist, will ganz hoch hinaus, Wer 'ne Wohnung hat, will doch ein Haus. Die Schatten tanzen in deinem Gesicht, Wenn der Herr über seine Erfolge spricht. Lass einfach das Geld für dich sprechen, Dann werden fremde Knochen brechen. Neid und Missgunst wegen Ungleichheit, Hass und Morde erzeugen Generationenleid. Die Menschen fühlen sich… Weiterlesen Ringkampf

Treibgut

Treibgut Symptome abgeschaltet, Seele verwaltet. Worte schallen, Sie verhallen. Akten sichten, Köpfe ausrichten. Warten und sich quälen, In stummen Sälen. Voller Diagnosen. Das bedeutet Krank, Öffnet den Medizinschrank. Helfen müssen, Mit festgeschriebenen Schlüssen. Doch da ist kein Leid, Der Raum wird weit. Das nächste Kleid, Hexenmaid. Flieht vor dieser Welt. Warum der Schimmer der Gedanken,… Weiterlesen Treibgut

Ruheraum

Ruheraum Ich gehe manchmal einen Weg, von dem ich weiß, dass er nicht meine Bestimmung ist und werde geführt an einer Leine der Versuchung durch Länder des Stillstandes. Dabei sind da Orte der Besinnung, die meist Orte des Schreibens sind. Beim Schreiben besinne ich mich auf die Zeit, verbinde Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Knüpfe einen… Weiterlesen Ruheraum

Schwertgürtel

Schwertgürtel Schwerter um mich und über mir Damoklesverschworen Furcht daraus geboren Fühl' mich gefangen wie ein Tier Kein Gleichgewicht Ohne die richtigen Worte Wie ich Zweifel horte Augen im Zwielicht Doch meine Hände Nehmen das erste Schwert Tat hat sich bewährt Das bringt die Wende Einen machtvollen Gürtel Knüpf ich mir mit diesen Schwertern Werkzeuge… Weiterlesen Schwertgürtel

Dazwischen

Dazwischen Die Stimme einer Göttin, Versucht mich zu wecken. Will mich davor verstecken, Seh' darin keinen Sinn. Diese Welt ist doch so wage, Die Menschen so nüchtern. Wie wir uns in Süchte flüchten, Wie ich an meinem Selbst schwer trage. Keine Magie gefunden, Nicht in Liebe noch in Vergebung. Der Nichtigkeit Ehrung. An Logik mein… Weiterlesen Dazwischen

Blätter rascheln

Blätter rascheln Blätter rascheln draußen und auf dem Tisch vor mir. Ich schreibe einen Namen auf, fühle Pappellaub in meinem Inneren. Will mich erinnern und daran glauben, dass der Baum unserer Freundschaft bald weiter wächst – gegossen von Worten. Ich hoffe, der Herbst färbt unsere Beziehung bunt wie das Laub. Ich fürchte, der Winter lässt… Weiterlesen Blätter rascheln

Gedankensprünge

Gedankensprünge Ein Feld aus Gedanken Celan ist clean Und ich Suche Antwort In der Schrift Vollkommenes Schweigen Rat auf Rad Erweitertes Ich Du Hohles Einzel Magisches Ganzes Die Karten hoffen Auf Morgendlichen Tanz Identität gekrümmt Versagen gemeistert Spiel gespielt Zerrspiegel Ich Raum Du JB-09-2017    

Revolution Gefühl

Revolution Gefühl Liebe in Zeiten der Sucht Hass in Zeiten der Vernetzung Alle bevorzugen Flucht Träumen in alter Besetzung Wenn das Haus der Kälte Zuflucht scheint Der eigene Name verschwimmt Die Neuigkeit über Geschichte schweigt Die Wut alle Sorgen nimmt In meinem Inneren kein Streit Der lacht in gewohnten Straßen Bin zu Vielem bereit Und… Weiterlesen Revolution Gefühl

Freund und Feind

Freund und Feind Wie die Zeiten sich neu benennen, Kehr ich den Mist zur Tür hinaus. Wenn Mäuse in Fallen rennen, Schalt ich die Lampen aus. Die Wut versiegt in Sommerhitze, Der Tag zählt seine letzten Stunden. Im Kopf mach ich die besten Witze, Nach außen hin, pfleg ich alte Wunden. Zugluft und Enge und… Weiterlesen Freund und Feind

Sinneswandel

Ohren wie schwarze Löcher hat mein Tier, Augen wie Ozeane. Und die Krallen gefallen dir, Unter der Galaxienplane. Die Kristallkugel verstummt, Wenn ich meinen Namen rufe. Bin nicht vermummt, Die Zukunft nur die nächste Stufe. Das Herz eines Barbaren halten, Wie muss er frieren. Das Holz des letzten Waldes spalten, Um ihm zu imponieren. Magisch… Weiterlesen Sinneswandel

Schild und Welt

Es rufen die Schattenwälder, Blicke verraten Nichts. Seinen Schild hält er, Bar jedes zweiten Gesichts. Hohn prallt ab von meinem Schild. Das Leben geht weiter. Bin mal munter und mal wild. Draußen mal wolkig mal heiter. Und will ich mich binden? Mit jemandem so nah auch tanzen. Will mich doch selber finden. Wie geht das… Weiterlesen Schild und Welt

Utopie in Wolken

Jetzt oder nie das Schiff nach morgen kapern, Soll nicht an Mut oder Kraft hapern. Hab das Handbuch nicht gelesen, Besser reit ich einen Besen. Steig hinauf zu den Sternen, Entdecke die weiten Fernen. Besuche noch fremde Wesen. Sitzen dort an vollen Tresen. Wir fliegen durch Wolkenfetzen, Wollen Leid durch Lieder ersetzen. Die Gedanken blitzen… Weiterlesen Utopie in Wolken

Freitag, der 13.

Freitag, der 13. Diese Wände haben soviel zu bieten: Ablenkung, Geborgenheit. Wenn die Zeit schläft. Wenn mein Mund nicht ruht. Alles passiert. Ich bin dabei. Laut und da sind Hunde. Sich um sich selbst drehen. Andere ich spielen lassen. Anderes Du da drüben. Alles, Alles an mir vorbei. Der Tag ein Spiel. Ich habe zugehört.… Weiterlesen Freitag, der 13.